Im Herzen Deutschlands
Hessen liegt dort, wo sich Deutschland trifft. Kaum ein anderes Bundesland ist so zentral gelegen und so gut vernetzt: Autobahnen, ICE-Strecken und der Frankfurter Flughafen machen das Land zur Drehscheibe für Reisende, Pendler und Waren aus aller Welt. Auf rund 21.100 Quadratkilometern leben mehr als sechs Millionen Menschen – in pulsierenden Metropolen ebenso wie in Fachwerkdörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
Das heutige Hessen entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, im September 1945, als die amerikanische Militärregierung das Land Groß-Hessen bildete; 1946 erhielt es seine Verfassung und bald darauf seinen heutigen Namen. Landeshauptstadt ist das elegante Wiesbaden, größte Stadt die Finanzmetropole Frankfurt am Main. Der rot-weiß gestreifte Löwe im Wappen geht auf die Landgrafen von Hessen zurück und ist ein jahrhundertealtes Symbol des Landes.
Was Hessen auszeichnet, ist sein Facettenreichtum. Im Süden glitzert die Skyline von „Mainhattan“, im Westen reifen an den Hängen des Rheingaus edle Rieslinge, im Norden erzählen die Wälder rund um Kassel Märchen, und dazwischen liegen Mittelgebirge wie Taunus, Vogelsberg, Rhön, Spessart und Odenwald. Rund vierzig Prozent der Landesfläche sind bewaldet – Hessen zählt damit zu den waldreichsten Bundesländern Deutschlands.
Frankfurt – Metropole am Main
Frankfurt am Main ist das wirtschaftliche Kraftzentrum Hessens und eine der internationalsten Städte Deutschlands. Hier sitzen die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank und die Frankfurter Wertpapierbörse; Dutzende Banken haben ihre Zentralen in den Hochhäusern der Innenstadt. Die Skyline, die sich im Main spiegelt, ist in Europa einzigartig und hat der Stadt ihren Spitznamen „Mainhattan“ eingebracht.
Doch Frankfurt ist weit mehr als Banken und Börse. Am Museumsufer reihen sich mehr als dreißig Museen aneinander, darunter das Städel mit Meisterwerken aus sieben Jahrhunderten. Die rekonstruierte Neue Altstadt rund um den Römerberg zeigt, wie die Stadt vor ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg aussah. Goethe wurde 1749 in Frankfurt geboren, sein Geburtshaus am Großen Hirschgraben ist heute ein Museum. In Sachsenhausen, auf der anderen Mainseite, schlägt das gemütliche Herz der Stadt.
Als Messestadt empfängt Frankfurt jedes Jahr Hunderttausende Besucher – zur Buchmesse, der größten Fachmesse für das Verlagswesen weltweit, ebenso wie zu Fachmessen für Konsumgüter, Textilien und Technik. Der Flughafen ist einer der größten Europas und für viele Reisende das erste Stück Deutschland, das sie überhaupt kennenlernen. Kaum eine Stadt verkörpert so sehr die Rolle Hessens als Tor zur Welt.
Wiesbaden, Darmstadt und Kassel
Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist eine der ältesten Kurstädte Europas. Schon die Römer schätzten ihre heißen Quellen, im 19. Jahrhundert wurde sie zur „Weltkurstadt“, in der Adelige, Künstler und Industrielle flanierten. Das Kurhaus mit seiner Spielbank, die prachtvollen Villenviertel und die historische Nerobergbahn, die mit Wasserballast betrieben wird, verleihen der Stadt bis heute ein mondänes Flair.
Darmstadt nennt sich mit Recht „Wissenschaftsstadt“: Technische Universität, Forschungsinstitute und das Europäische Satellitenkontrollzentrum ESOC prägen den Standort. Gleichzeitig ist die Stadt eine Hochburg des Jugendstils – die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe gehört seit 2021 zum UNESCO-Welterbe. Im Norden liegt Kassel, Stadt der documenta, einer der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die alle fünf Jahre Künstler und Kunstfreunde aus aller Welt anzieht.
Über Kassel thront der Bergpark Wilhelmshöhe mit der monumentalen Herkules-Statue, ebenfalls Weltkulturerbe. An bestimmten Tagen im Sommer werden hier die historischen Wasserspiele in Gang gesetzt, bei denen das Wasser über Kaskaden, Aquädukte und Wasserfälle bis zur großen Fontäne hinabstürzt – ein Spektakel, das seit über 300 Jahren ohne Pumpen auskommt. Auch Marburg mit seiner Elisabethkirche, Fulda mit seinem barocken Dom und Gießen als lebendige Universitätsstadt lohnen eine Reise.
Rheingau und die Kultur des Weins
Im Westen Hessens, wo der Rhein für einige Kilometer von Osten nach Westen fließt, liegt der Rheingau – eine der berühmtesten Weinregionen der Welt. An den sonnigen Südhängen zwischen Wiesbaden und Lorchhausen gedeiht der Riesling, der hier seit Jahrhunderten kultiviert wird. Schloss Johannisberg gilt als ältestes Riesling-Weingut der Welt, und das Kloster Eberbach, in dem einst Zisterziensermönche Weinbau betrieben, ist heute ein spektakulärer Ort für Weinproben, Konzerte und Filmaufnahmen.
Rüdesheim am Rhein mit der berühmten Drosselgasse und dem Niederwalddenkmal markiert den Übergang ins Obere Mittelrheintal, das als Welterbe geschützt ist. Hier beginnt die romantische Flusslandschaft mit Burgen, steilen Weinbergen und der sagenumwobenen Loreley flussabwärts. Eine Schifffahrt auf dem Rhein, eine Fahrt mit der Seilbahn über die Weinberge oder eine Wanderung auf dem Rheinsteig gehören zu den schönsten Erlebnissen, die Hessen zu bieten hat.
Doch nicht nur im Rheingau wird Wein gemacht: An der Hessischen Bergstraße im Süden des Landes liegt Deutschlands kleinstes Weinanbaugebiet. Hier beginnt der Frühling früher als anderswo, Mandelbäume blühen oft schon im März, und in Orten wie Heppenheim oder Bensheim laden Weinfeste und Straußwirtschaften zum Verweilen ein. Weinkultur ist in Hessen gelebte Lebensart – genauso wie der Apfelwein, dem ein eigenes Kapitel gebührt.
Natur zwischen Taunus und Rhön
Hessen ist ein Land der Mittelgebirge. Der Taunus mit dem Großen Feldberg, 879 Meter hoch, ist das Naherholungsgebiet der Rhein-Main-Region und an Wochenenden voller Wanderer, Radfahrer und Ausflügler. Der Vogelsberg, das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas, überrascht mit Basaltkuppen, Hochmooren und weiten Ausblicken. Im Odenwald führen Wanderwege durch tiefe Wälder und zu sagenhaften Orten wie dem Felsenmeer, wo riesige Granitblöcke einen Hang hinabzufließen scheinen.
Die Rhön im Osten trägt den Beinamen „Land der offenen Fernen“. Als UNESCO-Biosphärenreservat verbindet sie Naturschutz mit nachhaltiger Landwirtschaft. Von der Wasserkuppe, mit 950 Metern der höchste Berg Hessens und Wiege des Segelflugs, starten bis heute Segelflieger und Gleitschirmpiloten. Im Norden liegt der Nationalpark Kellerwald-Edersee, dessen alte Buchenwälder Teil eines länderübergreifenden UNESCO-Weltnaturerbes sind.
Der Edersee selbst ist einer der größten Stauseen Deutschlands und ein Paradies für Wassersportler und Camper. Wenn der Wasserstand im Spätsommer sinkt, tauchen die Reste versunkener Dörfer und Brücken auf – ein faszinierender Anblick. Die Grube Messel bei Darmstadt wiederum ist eine Fossilienfundstätte von Weltrang: Hier fand man unter anderem das berühmte Urpferdchen und den Primaten „Ida“, rund 47 Millionen Jahre alt.
Grimm, Goethe und große Geschichte
Hessen ist Märchenland. Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm wurden in Hanau geboren, verbrachten einen Teil ihrer Kindheit in Steinau an der Straße und sammelten in Kassel und Umgebung die Kinder- und Hausmärchen, die heute zu den meistübersetzten Büchern der Welt gehören. In der GRIMMWELT Kassel wird ihr Werk modern inszeniert, und entlang der Deutschen Märchenstraße begegnet man Rotkäppchen in der Schwalm, Frau Holle am Hohen Meißner und Rapunzel in Trendelburg.
Auch die große Geschichte hat in Hessen ihre Spuren hinterlassen. In der Frankfurter Paulskirche tagte 1848/49 die erste frei gewählte deutsche Nationalversammlung – ein Meilenstein der Demokratie. In Frankfurt wurden über Jahrhunderte die römisch-deutschen Könige gewählt und später auch gekrönt. Das Kloster Lorsch an der Bergstraße, eines der bedeutendsten Zeugnisse karolingischer Baukunst, ist UNESCO-Welterbe, ebenso wie der Limes, der römische Grenzwall, der sich durch den Taunus zieht.
Die Universität Marburg, 1527 als älteste noch bestehende protestantisch gegründete Universität der Welt ins Leben gerufen, und die Universität Gießen stehen für eine lange Tradition der Wissenschaft. Burgen wie die Ronneburg, Schlösser wie Weilburg an der Lahn oder Fulda mit seinem Stadtschloss erzählen von Fürsten, Bischöfen und Landgrafen. Wer durch Hessen reist, reist durch die Geschichte Mitteleuropas.
Wirtschaftsstandort mit Weitblick
Wirtschaftlich zählt Hessen zu den stärksten Regionen Europas. Das Rhein-Main-Gebiet ist mit seinem Finanzsektor, dem Flughafen, Chemie- und Pharmaunternehmen sowie zahlreichen IT- und Beratungsfirmen ein Magnet für Fachkräfte aus aller Welt. Am Internetknoten DE-CIX in Frankfurt wird einer der weltweit größten Datenströme ausgetauscht – Hessen ist damit auch ein digitales Kraftzentrum.
Abseits der Metropole prägen mittelständische Unternehmen, Familienbetriebe und Weltmarktführer das Bild. Optik und Feinmechanik in Wetzlar, Automobil- und Zulieferindustrie in Nordhessen, Kosmetik, Pharmazie und Logistik – die Vielfalt ist groß. Universitäten und Hochschulen in Frankfurt, Darmstadt, Gießen, Marburg und Kassel sorgen für Nachwuchs und Innovation.
Für Unternehmen, die regional sichtbar sein wollen, ist Hessen damit ein attraktiver Markt: kaufkräftig, gut vernetzt und digital affin. Eine Plattform, die Nachrichten, Termine, Jobs und Angebote aus dem ganzen Land bündelt, trifft hier auf ein Publikum, das Informationen schnell und zuverlässig sucht – und genau dafür steht eine Adresse wie hessen24.de.
Ebbelwoi, Grie Soß und Handkäs
Kulinarisch ist Hessen vor allem eines: bodenständig und gesellig. Das Nationalgetränk ist der Apfelwein, liebevoll „Ebbelwoi“ genannt, serviert im geriffelten Glas, dem „Gerippten“, und aus dem grau-blauen Steinzeugkrug, dem „Bembel“. In den traditionellen Apfelweinwirtschaften in Frankfurt-Sachsenhausen oder Bornheim sitzt man an langen Holztischen, und schnell kommt man mit den Nachbarn ins Gespräch.
Dazu gehört die Frankfurter Grüne Soße, eine kalte Soße aus sieben Kräutern – Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch –, die mit Eiern und Kartoffeln serviert wird und sogar ein eigenes Denkmal hat. Der Handkäs mit Musik, ein Sauermilchkäse mit Zwiebeln und Essig-Öl-Marinade, ist ein Klassiker, der Gäste von außerhalb regelmäßig verblüfft. Süßer Abschluss ist der Frankfurter Kranz mit Buttercreme und Krokant.
In Nordhessen schwört man auf die „Ahle Wurscht“, eine luftgetrocknete Mettwurst mit langer Reifezeit, und auf deftige Gerichte aus der Region. Im Rheingau verbinden Gutsausschänke und Spitzenrestaurants Wein und regionale Küche auf hohem Niveau. Hessen schmeckt – und wer einmal einen Sommerabend im Apfelweingarten verbracht hat, kommt garantiert wieder.
Ein Jahr in Hessen
Der hessische Kalender ist prall gefüllt. Im Frühling blühen an der Bergstraße die Mandelbäume, in Frankfurt beginnt die Saison in den Apfelweingärten, und im Taunus starten die ersten Wanderer in die Wälder. Mit dem Rheingau Musik Festival beginnt im Sommer eine der größten Konzertreihen Europas, die in Klöstern, Schlössern und Weingütern stattfindet.
Im Sommer feiert Frankfurt das Museumsuferfest, eines der größten Kulturfeste Europas, mit Musik, Kunst und Kulinarik entlang des Mains. Wiesbaden lädt zur Rheingauer Weinwoche, Kassel zum Zissel und zu den Wasserspielen im Bergpark. Am Edersee und an den Badeseen der Region treffen sich Familien zum Schwimmen, Segeln und Campen, und in vielen Dörfern sind Kerb und Heimatfeste feste Termine.
Im Herbst wird im Rheingau und an der Bergstraße gelesen, und die Weinfeste locken Besucher in die Winzerorte. Die Frankfurter Buchmesse verwandelt die Stadt jedes Jahr im Oktober in einen Treffpunkt der internationalen Literaturszene. Zum Jahresende öffnen schließlich Weihnachtsmärkte in Frankfurt, Marburg, Fulda und Michelstadt – und im Vogelsberg und in der Rhön liegt mit etwas Glück Schnee für Langläufer und Rodler.
hessen24.de – Hessen rund um die Uhr
Die Domain hessen24.de bringt all das auf den Punkt. Sie nennt das Land beim Namen, ist kurz, leicht zu merken und verspricht mit der „24“ das, was moderne Nutzer erwarten: Informationen rund um die Uhr. Ob als Nachrichten- und Veranstaltungsportal, als Plattform für Tourismus und Freizeit, als Branchenbuch, Immobilien- oder Stellenmarkt – unter dieser Adresse ist klar, worum es geht.
Für Medienhäuser, Agenturen, Verbände oder Investoren bietet hessen24.de die Chance, eine starke regionale Marke aufzubauen, ohne bei null anfangen zu müssen. Die Domain transportiert Kompetenz, Nähe und Aktualität, und sie funktioniert in Werbung, Radio, Print und Social Media gleichermaßen gut. Ein Name, den man einmal hört und nicht mehr vergisst.
hessen24.de ist Teil des Länder24-Netzwerks mit sechs Bundesland-Domains. Wer möchte, erwirbt sie einzeln – oder zusammen mit niedersachsen24.de, thueringen24.com, saarland24.de, schleswig-holstein24.de und nordrhein-westfalen24.de als Paket für ein überregionales Portal, das von der Nordsee bis an die französische Grenze reicht.
Der Einstieg ist denkbar einfach: Die Domain hessen24.de wird nach Einigung über einen etablierten Treuhandservice übertragen, sodass Käufer und Verkäufer gleichermaßen abgesichert sind. Danach steht sie sofort zur Verfügung – für eine eigene Plattform, als Weiterleitung auf ein bestehendes Angebot oder als strategische Reserve. Wer heute die Adresse für Hessen sichert, sichert sich einen Namen, der sich nicht kopieren lässt.









